Durch das Glastal bei Hayingen zur Wimsener Höhle 12.07.26

Am Sonntag den 12. Juli 2026 war der Schwäb. Albverein Ortsgruppe Schlaitdorf unterwegs durch das Dolce Vita der Schwäbischen Alb mit 14 Teilnehmern unterwegs zur Wimsener Höhle. Alte Baumbestände säumten den Weg entlang des engen Glastales. Der Hasenbach führte auch schon mal mehr Wassser. Immer wieder luden die kleinen Höhlen und Felsspalten zu Umwegen ein. Für Naturliebhaber ist es ein reichhaltiges Reservoir an Flora und Fauna. An einer Weggabelung gingen wir über einen Seitenweg hoch zum Schloss Ehrenfels. Es war einst der Sommersitz und die Vorratskammer der Äbte zu Zwiefalten. Kurfürst Friedrich von Württemberg schenkte es 1803 seinem Staatsminister Philipp Christian Friedrich Normann für die Verdienste in den Verhandlungen mit Napoleon, dass Württemberg nicht aufgelöst wurde. Von dort war es auch nicht mehr weit bis zu den Friedrichshöhlen. Die Wimsener Höhle – zu Ehren von Herzog Friedrich II., dem späteren König Friedrich I., der die Höhle 1803 besuchte, deshalb auch Friedrichshöhle genannt – liegt etwa drei Kilometer nördlich von Zwiefalten. Hier machten wir unsere Mittagspause vor den Toren der Höhle. Leider muss man für Gruppen die Tickets für die Wimsener Höhle schon viele Tage im Voraus buchen. So begaben wir uns kurz vor 13:00 Uhr wieder in nördlicher Richtung auf der Route „Rote Gabel“ auf unseren Rückweg. In der Nähe des Schopfloches gingen wir abweichend von der „Roten Gabel“ links hoch durch den Wald. So konnten wir im Schatten wieder unseren Parkplatz Nord zwischen Aichstetten und Hayingen erreichen.
Im Biergarten der Zwiefalter Brauereigaststätte ließen wir den Nachmittag bei gepflegtem Essen ausklingen. Natürlich durfte das Zwiefalter 1521 Getränk nicht fehlen.
Unser Wanderführer war Alfred Kuon.