HW 4 Main-Donau-Bodensee-Weg 2017

21.-23. Etappe von Oberkochen bis Langenau vom 19.05. bis 21.05.2017

19.05.2017 Oberkocken  -> Heidenheim 15 km

Am 19.05. standen die letzten 3 Etappen auf dem HW 4 an. Die Anreise erfolgte in Fahrgemeinschaften mit PKW zum Hotel Bäuchle und Hotel Alt Heidenheim in Heidenheim, die für 2 Tage unsere Übernachtungsquartiere waren. Nach dem Bezug der Zimmer fuhren wir mit den Fahrzeugen zum Kocherursprung bei Oberkochen, den wir besichtigten. Von dort aus starteten wir mit unserer Wanderung. Nach ca. 6 km erreichten wir Königsbronn.  In Königsbronn stießen wir auf den HW 4, diesem wir fortan folgten. Nach dem Mittagessen im Gasthof Weisses Rössle führte uns der Weg am Quelltopf der Brenz vorbei bergauf auf Fußweg und Steintreppen bis zum Aussichtspunkt Sprungschanze. Nach dem Stürzelhof ging es über das freie Feld mit Ausblicken auf das Härtsfeld direkt in ein ausgedehntes Waldgebiet zum Naturfreundehaus. Von hier aus hat man einen Blick auf Heidenheim, das Brenztal und die Heidenheimer Alb. Kaum am Naturfreundehaus angekommen setzte Dauerregen ein. Einige Wanderer ließen sich mit dem VW-Bussle von Kutzbachs abholen, andere Wanderer wagten es zu Fuß bergab nach Heidenheim. Im Hotel Bäuchle haben alle Wanderer das Abendessen eingenommen, das sehr gut und reichhaltig war.

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20.05.2017 Heidenheim -> Bissingen  17 km

Ein Fahrzeug stellten wir auf einem Parkplatz in Bissingen ob Lontal ab, den wir am späten Nachmittag erreichten. Der Weg führte uns zunächst durch die Innenstadt von Heidenheim hinauf zum Schloß Hellenstein mit Ausblick auf die Stadt. Durch den Waldteil Schwende ging es nach Mergelstetten und weiter nach Anhausen. Hier stand mal ein Benediktinerkloster, das 1125 erbaut wurde; Prälatur, Konventsgebäude und Teile des spätgotischen Kreuzganges sind noch erhalten. Nun folgte eine reizvolle Wanderung auf schmalen Weg  über den Bindstein nach Falkenstein. Von der Stelle der Hauptburg (Mitte 12 Jh., 1818 abgebrochen, sind auf dem Burgfelsen noch zwei Gebäude erhalten spätgotischer Bau mit gewölbter Halle – heute eine Domäne ). Von hier aus ist der Blick frei auf das Eselsburger Tal.  Nachdem wir die B 19 überschritten hatten ging es am Waldrand entlang nach Bissingen. Nachdem die Fahrzeuge geholt wurden, fuhren wir zu unseren Quartieren nach Heidenheim zurück.

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21.05.2017 Bissingen -> Langenau 15 km

Die Wirtin vom Hotel Bäuchle hat uns noch einen Hefekranz – den ihr Mann am Vorabend gebacken hat – als Wegzehrung mitgegeben.  Mit den Fahrzeugen fuhren wir wieder nach Bissingen ob Lontal und setzten dort unsere am Vortag beendete Wanderung fort. Ein Fahrzeug brachten wir an den Bahnhof Langenau, das unser Endziel war. Über einen Feldweg gelangten wir hinab ins Tal der Lone.  In der Talsohle angekommen zeigte uns ein Hinweisschild zum Fundort des berühmten Löwenmenschen vom Hohlenstein. Weiter folgten wir dem Weg entlang der Lone und gelangten später über eine Brücke durch einen Wiesengrund unterhalb der Bocksteinhöhle vorbei. Der Wanderweg führte uns weiter am Westrand des Waldes Rauhe Halde entlang hinunter ins Geißentäle, dann bergauf nach Setzingen. In einer Bushaltestelle packten wir unsere Vesper aus und machten Mittagspause.  Danach ging es über freies Gelände nach Langenau.  Am Bahnhof Langenau angekommen, verspeisten wir den mitgebrachten Hefekranz. Nachdem die Fahrzeuge in Bissingen abgeholt wurden, fuhren wir alle über die A 8 zurück in unsere Heimatorte.

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